Schweiz erwärmt sich schneller als erwartet

Eine neue Studie zeigt, dass die Schweiz bis 2100 um 4,9 Grad erwärmen könnte, wenn die Welt um 3 Grad wärmer wird. Die Forschenden warnen vor den Folgen des Klimawandels und fordern sofortige Emissionskürzungen.

Photo: Photo as published by watson.ch

Die Schweiz erwärmt sich deutlich schneller als der globale Durchschnitt. Eine neue Studie von MeteoSchweiz und der ETH Zürich zeigt, dass die Temperatur in der Schweiz bis 2100 um 4,9 Grad steigen könnte, wenn die Welt um 3 Grad wärmer wird.

Die Studie stützt sich auf Satellitenmessungen und historische Daten. Die Forschenden kommen zum Schluss, dass die globale Erwärmung um rund 3,25 Grad bis 2100 möglich ist, was dem bisher extremsten Szenario entspricht.

Die Folgen des Klimawandels sind bereits heute in der Schweiz spürbar. Basel verzeichnete in diesem Jahr 58 Tage mit mehr als 30 Grad, Bern 46 und Zürich 38. Die Forschenden warnen vor mehr Hitzetagen und Dürreperioden.

Um die Erwärmung zu verhindern, müssten die weltweiten Emissionen bis etwa 2030 halbiert und bis spätestens 2050 auf null gesenkt werden. Die Schweiz müsste Benzinautos und fossile Heizungen durch Elektroautos, Wärmepumpen oder Geothermie ersetzen.

Die Studie betont, dass reine Warnungen vor den Folgen des Klimawandels wenig hilfreich sein können. Stattdessen brauche es auch positive und realistische Zukunftsbilder, wie etwa Elektroautos als Stromspeicher und sauberere Städte.

Die Hitzewellen belasten auch die Schweizer Wirtschaft. Eine Studie beziffert die Verluste zwischen Juni und August 2026 auf 2,1 Milliarden Franken. Die Firmen federn die Folgen ab, indem sie flexible Abläufe, frühe Arbeiten und Pausen anbieten.

Die Forschenden fordern sofortige Emissionskürzungen, um die Erwärmung zu verhindern. Die Schweiz muss Benzinautos und fossile Heizungen durch Elektroautos, Wärmepumpen oder Geothermie ersetzen und den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben.

Key facts

  • Die Schweiz erwärmt sich bis 2100 um 4,9 Grad, wenn die Welt um 3 Grad wärmer wird.
  • Die globale Erwärmung um rund 3,25 Grad bis 2100 ist möglich.
  • Die Folgen des Klimawandels sind bereits heute in der Schweiz spürbar.
  • Die weltweiten Emissionen müssen bis etwa 2030 halbiert und bis spätestens 2050 auf null gesenkt werden.

Three perspectives

Neutral

Die Studie zeigt, dass die Schweiz vor großen Herausforderungen steht, um die Erwärmung zu verhindern. Die Forschenden fordern sofortige Emissionskürzungen und einen Umbau der Wirtschaft. Die Schweizer Regierung muss nun reagieren und Maßnahmen ergreifen, um die Erwärmung zu verhindern.

Positive

Die Studie zeigt, dass es noch Möglichkeiten gibt, die Erwärmung zu verhindern. Die Forschenden fordern positive und realistische Zukunftsbilder, wie etwa Elektroautos als Stromspeicher und sauberere Städte. Die Schweiz kann einen Beitrag leisten, um die Erwärmung zu verhindern und eine nachhaltige Zukunft zu schaffen.

Negative

Die Studie zeigt, dass die Schweiz vor großen Herausforderungen steht, um die Erwärmung zu verhindern. Die Forschenden warnen vor den Folgen des Klimawandels und fordern sofortige Emissionskürzungen. Die Schweizer Regierung muss nun reagieren und Maßnahmen ergreifen, um die Erwärmung zu verhindern, sonst werden die Folgen katastrophal sein.

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