AfD-Kandidat Tillschneider wird nicht vom BSW unterstützt
Der BSW will den AfD-Kandidaten Hans-Thomas Tillschneider nicht wählen, während Ulrich Siegmund sich zum ersten AfD-Ministerpräsidenten wählen lassen will. Die CDU behauptet, sie werde Siegmund nicht unterstützen.
Die konstituierende Sitzung des Magdeburger Landtags findet am 6. Oktober 2026 statt. Der BSW hat angekündigt, den AfD-Kandidaten Hans-Thomas Tillschneider nicht zu wählen.
Ulrich Siegmund will sich zum ersten AfD-Ministerpräsidenten wählen lassen, aber er benötigt mindestens 42 Ja-Stimmen. Die AfD hat 39 Abgeordnete, daher fehlen ihm drei Stimmen.
Die CDU behauptet, sie werde Siegmund nicht unterstützen. Sven Schulze, Fraktionschef der CDU, sagte, seine Fraktion werde nicht zum Mehrheitsbeschaffer der AfD.
Ein Mitglied der alten CDU-Fraktion sagte jedoch, alles sei möglich. Es gibt Gerüchte, dass einige Abgeordnete der CDU für Siegmund stimmen könnten.
Die Sitzung wird um 11 Uhr von Alterspräsidentin Eva von Angern eröffnet. Der Zutritt zu den für die Presse vorgesehenen Bereichen ist ausschließlich akkreditierten Medienvertretern gestattet.
Die Wahl der Landtagspräsidentin oder des Landtagspräsidenten ist ein erster Höhepunkt der konstituierenden Sitzung. Tobias Rausch soll als Landtagspräsident gewählt werden.
Key facts
- Der BSW wird den AfD-Kandidaten Hans-Thomas Tillschneider nicht wählen.
- Ulrich Siegmund benötigt mindestens 42 Ja-Stimmen, um zum Ministerpräsidenten gewählt zu werden.
- Die CDU behauptet, sie werde Siegmund nicht unterstützen.
- Die konstituierende Sitzung des Magdeburger Landtags findet am 6. Oktober 2026 statt.
Three perspectives
Neutral
Die Situation im Magdeburger Landtag ist unübersichtlich. Es ist unklar, ob Ulrich Siegmund die notwendigen Stimmen erhalten wird. Die CDU behauptet, sie werde ihn nicht unterstützen, aber es gibt Gerüchte, dass einige Abgeordnete für ihn stimmen könnten.
Positive
Ulrich Siegmund gibt sich auffallend sicher, dass er zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Er sagte, er sei in konstruktiven Gesprächen mit einer anderen Landtagsfraktion und einzelnen Abgeordneten anderer Parteien.
Negative
Die CDU und der BSW haben angekündigt, Siegmund nicht zu unterstützen. Es ist unklar, ob er die notwendigen Stimmen erhalten wird, um zum Ministerpräsidenten gewählt zu werden.
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