Welttag für menschenwürdige Arbeit
Die Katholische Arbeitnehmer:innenbewegung Österreich fordert faire Bezahlung, Mitbestimmung und Sicherheit für Arbeitende. Menschenwürdige Arbeit sei eine Frage der Gerechtigkeit und eine wichtige Grundlage für Frieden.
Am 7. Oktober wurde der Welttag für menschenwürdige Arbeit begangen. Die Katholische Arbeitnehmer:innenbewegung Österreich setzte mit Aktionen in mehreren Bundesländern Zeichen für gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit, die Würde des Menschen und Solidarität.
Die KABÖ betont, dass menschenwürdige Arbeit eine Frage der Gerechtigkeit und eine wichtige Grundlage für Frieden sei. Sie ermögliche Teilhabe, persönliche Entfaltung und Gemeinschaft.
KABÖ-Vorsitzender Hubert Gratzer sagte, dass ein Arbeitsplatz allein Arbeit noch nicht menschenwürdig mache. Auch faire Bezahlung, Sicherheit, Mitbestimmung, Sinn und die Auswirkungen der eigenen Arbeit auf andere Menschen und die Umwelt spielten eine Rolle.
Die Aktionen der KABÖ sollen zum Zusammenhalt aufrufen und dazu ermutigen, dort Halt zu sagen, wo wirtschaftliche Entwicklungen die Würde des Menschen, soziale Gerechtigkeit oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden.
Die Initiative 'mensch&arbeit' suchte mit Kartenaktionen und Besuchen an Arbeitsplätzen das Gespräch mit Beschäftigten. Die Ergebnisse der spontanen Kurzinterviews wurden anschließend über Social Media geteilt.
Die Weltbewegung Christlicher Arbeiter:innen hat auf die weltweiten Herausforderungen hingewiesen, darunter soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit, Armut trotz Arbeit, unsichere Arbeitsbedingungen, Migration und neue Formen der Ausbeutung.
Papst Leo XIV. hat in seiner Enzyklika 'Magnifica humanitas' auf die Veränderungen durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz und die neuen Fragen, die diese aufwerfen, hingewiesen.
Wichtige Fakten
- Der Welttag für menschenwürdige Arbeit wurde am 7. Oktober begangen.
- Die KABÖ fordert faire Bezahlung, Mitbestimmung und Sicherheit für Arbeitende.
- Menschenwürdige Arbeit sei eine Frage der Gerechtigkeit und eine wichtige Grundlage für Frieden.
- Die KABÖ setzte mit Aktionen in mehreren Bundesländern Zeichen für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit.
Drei Perspektiven
Neutral
Die Katholische Arbeitnehmer:innenbewegung Österreich setzt sich für faire Bezahlung und sichere Arbeitsplätze ein. Die Initiative 'mensch&arbeit' suchte das Gespräch mit Beschäftigten. Die Ergebnisse der Kurzinterviews wurden über Social Media geteilt.
Positiv
Die KABÖ fordert faire Bezahlung, Mitbestimmung und Sicherheit für Arbeitende. Menschenwürdige Arbeit sei eine Frage der Gerechtigkeit und eine wichtige Grundlage für Frieden. Die Aktionen der KABÖ sollen zum Zusammenhalt aufrufen.
Negativ
Die KABÖ kritisiert die wirtschaftlichen Entwicklungen, die die Würde des Menschen, soziale Gerechtigkeit oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden. Die Initiative 'mensch&arbeit' hat auf die Herausforderungen der Arbeitswelt hingewiesen.
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